
Häufige Fragen zur SAPV
Melden Sie sich gerne bei uns, wann immer Ihnen etwas auf dem Herzen liegt. Unser Team nimmt sich die Zeit, die es braucht, und begegnet Ihnen mit echtem Verständnis.
Was bedeutet SAPV und wofür ist sie da?
SAPV steht für Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung.
Sie ist eine medizinisch-pflegerische Begleitung für Menschen mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden Erkrankung, bei der Schmerzen oder belastende Symptome gelindert und Lebensqualität im vertrauten Umfeld erhalten werden sollen.
Wer kann SAPV in Anspruch nehmen?
SAPV ist für gesetzlich Versicherte möglich, wenn eine fortgeschrittene, nicht heilbare Erkrankung vorliegt und eine besondere palliative Betreuung erforderlich ist. Dies gilt nicht nur bei Krebs, sondern auch bei anderen schweren Erkrankungen wie fortgeschrittener Demenz, neurologischen Erkrankungen oder Herz-, Lungen- und Lebererkrankungen.
Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten?
Für gesetzlich Versicherte entstehen keine direkten Kosten – die Krankenkasse übernimmt die Leistung.
Bei privat Versicherten sollte die Kostenübernahme im Voraus mit der Versicherung geklärt werden; es können Zuzahlungen z. B. für Medikamente anfallen.
Wird SAPV auch dann angeboten, wenn ich noch aktive Therapien, z. B. Chemotherapie, erhalte?
Ja. SAPV kann ergänzend zu anderen medizinischen Behandlungen genutzt werden. Ziel ist es, Belastungen zu reduzieren und Lebensqualität während der gesamten Betreuung zu verbessern.
Muss ich einen bestimmten Pflegegrad haben?
Nein. Für die SAPV ist kein Pflegegrad Voraussetzung. Die Entscheidung richtet sich allein nach der medizinischen Situation und dem Bedarf.
Bleibt mein Hausarzt weiterhin verantwortlich?
Ja. Der Hausarzt / die Hausärztin bleibt zentraler Ansprechpartner. Das SAPV-Team arbeitet eng mit dem Hausarzt zusammen, um eine abgestimmte Versorgung sicherzustellen.
Wie läuft der Einsatz des SAPV-Teams ab?
Die Besuchshäufigkeit richtet sich nach individuellem Bedarf:
- Bei Bedarf sind auch mehrfache Besuche pro Tag möglich.
- Ärztliche SAPV-Begleitung erfolgt regelmäßig und situationsabhängig
- Mindestens einmal wöchentlich besucht eine spezialisierte Pflegefachkraft.
Was ist eine SAPV-Verordnung und wie bekomme ich sie?
Damit SAPV beginnen kann, braucht es eine ärztliche Verordnung nach Muster 63. Diese wird von Hausärzten, Fachärzten oder Krankenhausärzten ausgestellt.
Wie werde ich mit Medikamenten und Hilfsmitteln versorgt?
Ja. Der Hausarzt / die Hausärztin bleibt zentraler Ansprechpartner. Das SAPV-Team arbeitet eng mit dem Hausarzt zusammen, um eine abgestimmte Versorgung sicherzustellen.
Gibt es eine Rufbereitschaft?
Ja. Nach Aufnahme in die SAPV erhalten Sie eine 24-Stunden-Rufnummer für dringende Anliegen außerhalb der üblichen Sprechzeiten.
Häufige Fragen zur SAPV
Melden Sie sich gerne bei uns, wann immer Ihnen etwas auf dem Herzen liegt. Unser Team nimmt sich die Zeit, die es braucht, und begegnet Ihnen mit echtem Verständnis.